Dr. Johannes Beck

Human Factors Experte für
Sicherheits- und Organisationskultur

Kontakt

Leistungsübersicht

Analyse und Bewertung

  • Fragebogenerhebungen und Interviews
  • Workshops mit Mitarbeitern und Führungskräften
  • Analyse der Betriebsregeln und -prozesse
  • Begehungen und Beobachtungen

Maßnahmen-
entwicklung

  • Individuelle und maßgeschneiderte Methoden und Tools
  • Basierend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen
  • Unter Einbeziehung der Experten des Unternehmens

Trainings für Mitarbeiter und Führungskräfte

  • Anwendung der Verbesserungsmaßnahmen und Tools
  • Kommunikationsfertigkeiten
  • Verwendung von Entscheidungswerkzeugen

Methoden

MESKA – Methode zur Erfassung der Sicherheitskultur für die Aufsichtsbehörden (z.B. Faßmann & Beck, 2018)

Die Methode MESKA fokussiert sich auf die Fähigkeiten und Stärken der Führungskräfte, die durch ihr Führungsverhalten zu einem sicherheitsgerichteten Verhalten ihren Mitarbeitern hinwirken. Die Methode stellt zwei Verfahren zur Analyse und Bewertung der Sicherheitskultur bereit. Neben einer verkürzten Analyse, die während „alltäglicher Bewertungen“ sozusagen mit ausgeführt wird (en passant-Verfahren) wird noch eine ausführliche Analyse und Bewertung der Sicherheitskultur anhand eines vertieften Verfahrens (eigenständige Analyse) angeboten.

Die anhand der Analyse aufgezeigten Stärken und Schwächen des Führungsverhaltens, die sich auf sicherheitsgerichtetes Verhalten beziehen, werden in der Abschlussphase aufgezeigt und mithilfe von erarbeiteten Verbesserungsmaßnahmen in Führungskräfteschulungen vermittelt.

SIKUMETH – Sicherheitskulturmethoden (z.B. Schöbel, Klostermann, Lassalle, Beck & Manzey, 2017)

Das Verfahren SIKUMETH besteht aus einem Methodenbündel, das aufeinander aufbauend angewendet die „Grundannahmen“ einer Organisation, die sich auf das sicherheitsgerichtete Verhalten innerhalb der Organisation auswirken, aufzeigt. Neben Fragebogenerhebungen werden Interviews sowie Workshops mit Mitarbeitern und Führungskräften durchgeführt. Darüber hinaus sind Literaturrecherchen der Betriebsregeln sowie Begehungen und Beobachtungen von „alltäglichen Tätigkeiten“ mögliche Bestandteile der Analyse.

Nach Abschluss der Analyse werden die Stärken und Schwächen der Organisations- bzw. Sicherheitskultur anhand von „Kulturdynamiken“ dargestellt und die daraus ableitbaren Grundannahmen erarbeitet. Anhand der „Kulturdynamiken“ wird den Führungskräften und Mitarbeitern des Unternehmens vermittelt, welche organisationsspezifischen Gegebenheiten zu bestimmten Stärken und Schwächen im sicherheitsgerichteten Verhalten führen. Abschließend werden Verbesserungsmaßnahmen entwickelt, die im Zusammenspiel mit den bereits vorhandenen Grundannahmen, zu einer Verbesserung des sicherheitsgerichteten Verhaltens der Mitarbeiter und Führungskräfte beitragen.

Referenzen

Organisations- und Sicherheitskulturerhebungen

Analyse und Bewertung der Organisations- und Sicherheitskultur in deutschen Kernkraftwerken

Workshops, Schulungen & Trainings

Über z.B. Möglichkeiten der Sicherheitskulturerhebungen sowie Einflussfaktoren auf das Entscheidungsverhalten von Experten für z.B. Beamte/Inspektoren der deutschen Landesaufsichtsbehörden sowie für Ausbilder der Schichtteams deutscher Kernkraftwerke

Vorlesungen, Lehrveranstaltungen & nationale Vorträge

Über z.B. menschliche Zuverlässigkeit, Entscheidungsverhalten von Experten, Denken und Problemlösen an z.B. der Technischen Universität München, an der Technischen Hochschule Deggendorf sowie an der Technischen Universität Berlin

Internationale Vorträge

Über z.B. die Erhebung von Sicherheitskultur, das Entscheidungsverhalten von Experten, die Analyse von digitalen Mensch-Maschine-Schnittstellen und die Prozesssicherheit bei z.B. der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO), beim OECD Halden Reactor Project, beim European Technical Safety Organisations Network (ETSON)

Publikationen & Vorträge

Fachpublikationen

Zusammenfassungen und Volltexte zu den einzelnen Publikationen finden Sie unter meinem Researchgate-Account.

W. Faßmann, J. Beck (2018). Leitfaden für die Erfassung und Beurteilung wesentlicher Merkmale der Sicherheitskultur deutscher Kernkraftwerke durch die Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden. BfE-RESFOR-001/18. Salzgitter: Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). urn:nbn:de:0221-2018011614478

W. Faßmann, J. Beck (2018). Stand von Wissenschaft und Technik zu Erfassung und Beurteilung wesentlicher Merkmale der Sicherheitskultur. BfE-RESFOR-002/18. Salzgitter: Bundesamt für kerntechnische Entsorgungssicherheit (BfE). urn:nbn:de:0221-2018011614480

M. Schöbel, A. Klostermann, R. Lassalle, J. Beck, D. Manzey (2017). Digging deeper! Insights from a multi-method assessment of safety culture in nuclear power plants based on Schein’s culture model. Safety Science, 95, S. 38-49.
DOI 10.1016/j.ssci.2017.01.012

W. Faßmann, J. Beck, C. Kopisch (2016). The regulatory approach for the assessment of safety culture in Germany. In Proceedings of the International Conference on Human and Organizational Aspects of Assuring Nuclear Safety – Exploring 30 Years of Safety Culture, 22.-26. Feb., Wien, Österreich: International Atomic Energy Agency (IAEA).

B. Petermeier, W. Faßmann, J. Beck (2016). Method for Analyzing Operator Interactions with Computerized Interfaces and Their Impact on Process Safety. In Proceedings of the 13th International Conference on Probabilistic Safety Assessment and Management (PSAM). 02-07 Oct., Seoul, Korea: International Association for Probabilistic Safety Assessment and Management (PSAM).

J. Beck (2015). Entscheidungsverhalten von Experten in Kernkraftwerken: Der Einfluss des regulatorischen Fokus auf kognitive Heuristiken, GRS-385. Köln: GRS. ISBN 978-3-944161-66-2

J. Beck, A. Eichinger, K. Bengler (2014). Trait, state or artefact? Assessing experts´ regulatory focus in nuclear power plant control. Cognition, Technology & Work, 16(4), S. 531-539. DOI 10.1007/s10111-014-0283-1

J. Beck, A. Eichinger, K. Bengler (2014). Nuclear Power Plant Operators´ Regulatory Focus and the Probability Estimates of Compound Events. In Proceedings of the 38th Enlarged Halden Programme Group Meeting, 07.-12. Sep., Røros, Norwegen: OECD Halden Reactor Project.

J. Beck (2013). Entscheidungsverhalten von Experten in Kernkraftwerken. Ergonomie Aktuell, 14, S. 33-35. ISSN 1616-7627

M. Schöbel, A. Klostermann, R. Wagner, J. Beck, D. Manzey (2012). Entwicklung einer Analysemethodik von Sicherheitskultur (SIKUMETH) – Development of a safety culture assessment methodology in nuclear industries. Reactor Safety Research-project No: 1501340, Technische Universität Berlin, School V – Mechanical Engineering and Transport System, Department of Psychology and Ergonomics, Chair – Work, Engineering & Organizational Psychology. DOI 10.2314/GBV:743954149

A. Klostermann, M. Schöbel, R. Wagner, J. Beck, D. Manzey (2012). Entwicklung und Validierung eines Verfahrens zur Erhebung von Sicherheitskultur in Kernkraftwerken. In: Psychologie der Arbeitssicherheit und Gesundheit. 17. Workshop 2012. Sichere und gute Arbeit erfolgreich gestalten - Forschung und Umsetzung in die Praxis. Hrsg: G. Athanassiou, S. Costa-Schreiber, O. Sträter, S.33-37. Kröning: Asanger.

Vorträge & Workshops

Denken und Problemlösen: Methode zur quantitativen Bewertung. Technische Hochschule Deggendorf, Deggendorf, Deutschland. Juni, 2018.

Researching safety-related personnel actions during decommissioning. CAPS 4: HOF, Organisational Capabilities for Decommissioning, Halden, Norwegen. März, 2018.

Human Factors Group GRS – Task Overview and Presentation MESKA. EG 7, Meeting 1: TSAG on HOF practices, BEL V, Brüssel, Belgien. Januar, 2018.

Method For Analyzing Operator Interactions With Computerized Interfaces And their Impact On Process Safety. 13th International Conference on Probabilistic Safety Assessment and Management (PSAM 13), Sheraton Grande Walkerhill, Seoul, Korea. Oktober, 2016.

Möglichkeiten zur Erfassung von Sicherheitskultur. 1. MTO – Expertengespräch: Sicherheitskultur in der praktischen Aufsicht, Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), Berlin, Deutschland. Juni, 2016.

The Regulatory Approach for the Assessment of Safety Culture in Germany – A tool recommended for practical use for inspections. International Conference on Human and Organizational Aspects of Assuring Nuclear Safety – Exploring 30 Years of Safety Culture (CN 237). Internationale Atomenergie-Organisation (IAEO), Wien, Österreich. Februar, 2016.

Grundlagen für die Beurteilung von Entscheidungsprozessen in Stör- und Notfällen. Sitzung der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) – Ausschuss Reaktorbetrieb (RB), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU), Bonn, Deutschland. Februar, 2016.

Entscheidungsverhalten von Experten in Kernkraftwerken – Der Einfluss des regulatorischen Fokus auf kognitive Heuristiken. Vortrag zur wissenschaftlichen Aussprache, Technische Universität München, Garching bei München, Deutschland. Juni, 2015.

Nuclear Power Plant Operators´ Regulatory Focus and the Probability Estimates of Compound Events. 38th Enlarged Halden Programme Group Meeting, Røros, Norwegen: OECD Halden Reactor Project. September, 2014.

Entscheidungsverhalten von Experten in Kernkraftwerken. Das Simulatorzentrum KSG|GfS, Essen, Deutschland. April, 2013.

Entscheidungsverhalten in Störfällen. Das Simulatorzentrum KSG|GfS, Essen, Deutschland. Juni, 2012.

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96047 Bamberg, Deutschland

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